Gedicht des Monats

Rechnen

Zwei sind einer zu viel.
Bei drei gibts ein Gewühl.

Denk dir grad vier,
oh weh wirds mir.

Auch nicht fünf Sachen,
da muss ich lachen.

Kommen wir gleich zu sechs.
Hier hab ich Abneigungsreflex.

Sieben Zwerge, die gibts,
aber mich nicht zu siebt, wenn du mich liebst.

Ach ja, und die Acht ist so viel,
nur nicht ich, mit mir auf dem Kiel.

Nun kommt die letzte, die Neun.
Aber auch das muss ich gleich zerstreun.

Denn ich bin die Eins.
Wie mich gibt es keins.

Ich bin die einzige Zahl,
die ihren wahren Wert
nur alleine wieder geben kann.

Cornelia Kliesch